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Firma Schrobenhauser Wohnbau in Unterhaching

Mein ganz persönlicher Erfahrungsbericht beim Kauf einer Wohnung

Bewertung

Ich habe bei der Firma Schrobenhauser eine Eigentumswohnung gekauft. Als ich die Wohnung ausgesucht habe, war auf dem Grund noch Wiese und Erdreich, d.h. ich habe keine fertige Wohnung gekauft, die ich betreten und begutachten konnte, sondern ich habe bereits vor Beginn der Bauphase gekauft. Vom Datum des Kaufes bis zum Einzug verging ungefähr ein Jahr, so dass ich die gesamte Bauphase live miterleben konnte, mit einigen kostenlosen Wünschen und einigen kostenpflichtigen Sonderwünschen in das Baugeschehen eingreifen konnte und natürlich auch sah, was alles schief lief.

Im Folgenden möchte ich meine ganz persönlichen Erfahrungen mit der Firma Schrobenhauser widergeben und möchte insbesondere anderen Wohnungs-Käufern Tipps geben, wie man ein solches Lebensprojekt gut und sicher hinter sich bringt.


Kauf der Wohnung

Der Verkauf der Wohnung lief reibungsfrei; ich hatte einen exzellenten Verkäufer, der nicht nur kompetent sondern auch sehr freundlich und hilfsbereit war, so wie man sich das als Kunde wünscht. Ich habe natürlich nach einem Preisnachlass gefragt, aber einen Preisnachlass auf den Listenpreis gab es keinen. Nach weiterem Nachfragen allerdings wurden mir Rabatte über ca. 5000 Euro in Form von Extras gewährt, die normalerweise zusätzlich berechnet worden wären. Inzwischen habe ich von mehreren Nachbarn erfahren, dass sie auch keinen Preisnachlass bekommen haben sondern kostenlose Extras. Diese Extras wurden dann auch in den Kaufvertrag aufgenommen und notariell beurkundet.

Und gleich noch ein wertvolles Extra habe ich beim Kauf der Wohnung bekommen: Obwohl beim Kauf eigentlich gleich die erste Rate fällig gewesen wäre (entspricht ungefähr dem Grundstücksanteil, gebaut wurde beim Kaufabschluss ja noch nichts), wurde mir ein Aufschub der ersten Rate um mehrere Monate gewährt. Das hatte für mich den großen Vorteil, dass ich den Bankkredit nicht sofort abschließen und abrufen musste und somit natürlich einiges an Zinsen gespart habe, denn die erste Rate ist mit ungefähr einem Drittel des Kaufpreises die höchste von allen.

Persönlicher Tipp: Vor Abschluss des Kaufvertrages auf einige kostenlose Sonderwünsche pochen! Vor der Vertragsunterzeichnung gilt das Prinzip Kunde=König!

Der eigentliche Kauf der Wohnung findet durch Unterzeichnung beim Notar statt. Der Notartermin selbst war eine einzige Enttäuschung. In Rekordzeit wurden einem Zig Seiten aus dem Kaufvertrag vorgelesen; da kann kein Nachrichtensprecher mithalten. Für einen solchen "Service" ist ein drei- oder vierstelliger Euro-Betrag fällig. Meine Meinung ist, wenn man schon so viel Geld für einen Notar ausgeben MUSS, dass man sich dann auch Absatz für Absatz durcharbeiten sollte. Mein Notar hätte sich die Mühe des Vorlesens sparen können, das hat überhaupt nichts gebracht, lieber gleich unterschreiben, aber das lässt das Gesetz nicht zu.

Persönlicher Tipp: Die Notargebühren sind gesetzlich vorgeschrieben, egal welcher Notar die Beurkundung durchführt. Anstatt den Notar des Bauträgers zu nehmen würde ich beim nächsten Mal einen eigenen Notar mit der Beurkundung beauftragen und für den Termin mehrere Stunden Zeit ansetzen.

Nach Vertragsunterzeichnung wurden mir mehrere Urkunden vom Notar zugeschickt, und von der Firma Schrobenhauser erhielt ich einen kaufmännischen Ansprechpartner sowie einen Projektleiter mitgeteilt. Es schien also alles gut und geordnet weiterzulaufen, zumal mir schriftlich mitgeteilt wurde, dass mir der Projektleiter jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen würde.


Einjährige Bauphase der Wohnung

Die Bauphase des gesamten Gebäudes dauerte ziemlich genau ein Jahr, vom Aushub der Grube bis zur Wohnungsübergabe. Dieses eine Jahr sollte zum stressigsten Jahr meines Lebens werden. Der Projektleiter stand mir leider nicht jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite, so wie es mir einst versprochen wurde. Der arme Mann musste den Bau des kompletten Gebäudes leiten und sich quasi nebenbei um die Wünsche und Fragen seiner Kunden kümmern. Und als wäre dies nicht genug, war er oft noch auf anderen Baustellen im Einsatz. Es gab viele Diskussionen am Telefon und zahlreichen Schriftwechsel, zum Teil über Kleinigkeiten.

Die einjährige Bauphase war für mich ein stressiges Jahr mit vielen Enttäuschungen. Ich hätte nicht gedacht, dass der Kauf einer Wohnung so zeitraubend und nervenverzehrend sein könnte. Vor allem die Tatsache, dass ich für meine Sonderwünsche keinen zentralen Ansprechpartner hatte, sondern mich mit den einzelnen Subunternehmern selbst in Verbindung setzen musste, war sehr zeitaufwändig und zum Teil sehr frustrierend. Wenn ich eine zusätzliche Steckdose haben wollte, war das ein klares Gespräch mit dem Elektriker, kein Problem.

Einen Sonderwunsch zum Beispiel, nämlich im Bad eine abgesetzte Decke mit mehreren kleinen Halogenscheinwerfern zu bekommen, konnte ich mir jedoch leider nicht erfüllen, da ich es als Laie nicht geschafft habe, mehrere betroffene Handwerker entsprechend zu koordinieren. Von meinem Projektleiter erhielt ich keine hilfreiche Unterstützung diesbezüglich, der Verkäufer lud mich in sein Haus ein, um so eine Konstruktion zu besichtigen (nochmals vielen Dank!!!), aber für einen solchen Sonderwunsch hätte ich einen zentralen Ansprechpartner bei Schrobenhauser gebraucht, der das preislich ausgerechnet und die einzelnen Handwerker koordiniert hätte. Schade, dass es einen solchen Service nicht gab. Von anderen Bauträgern habe ich gehört, dass es spezielle Angestellte gibt, die sich nur um solche Wünsche ihrer Kunden kümmern, auch wenn dafür zum Teil Aufpreise verlangt werden.

Auch auf den Sonderwusch elektrischer Rollläden musste ich verzichten, da der Rollladenbauer einen normgerechten elektrischen Anschluss verlangt hatte, der Elektriker aber nur eine Leitung in Rollladenkastennähe verlegen wollte. Was macht man in so einem Fall als purer Laie? Aufgeben. Der Projektleiter, der mir laut Brief jederzeit gerne mir Rat und Tat zur Seite stehen sollte, verwies mich bei den meisten Anfragen an die Subunternehmer der Firma Schrobenhauser.

Von der Firma Schrobenhauser fühlte ich mich während der Bauphase überhaupt nicht gut betreut. Als Kunde, der einen sechstelligen Euro-Betrag ausgibt, hätte ich mehr Service, mehr Koordination, mehr Betreuung und oftmals ein bisschen mehr Entgegenkommen erwartet. Ich hätte auch gerne dafür im Kaufpreis 1.000 Euro mehr bezahlt, die Wohnung hätte ich trotzdem gekauft.

Ein Beispiel, was ich unter zu wenig Koordination verstehe sei erwähnt: Ich ließ eine Türe um 40cm versetzen, um zwischen Türe und Wand einen Schrank bauen zu können. Durch diesen Wunsch wurden auch zwei Lichtschalter neben der Türe so versetzt, dass sie hinter einem Gitter einer Wendeltreppe landeten und somit äußerst schwer erreichbar waren. Wäre die Wendeltreppe so gebaut worden wie ich es im Verkaufsprospekt gesehen habe, dann hätte alles gepasst. Die Firma Schrobenhauser teilte mir jedoch mit, dass die Zeichnung im Verkaufsprospekt ja nur eine Skizze sei. Der Bauleiter hätte eigentlich wissen müssen, was für ein Geländer montiert würde, hat aber den Zusammenhang zwischen Türverschiebung, Lichtschaltern und Geländer nicht erkannt. So musste ich mich in mehreren Briefen mit der Firma Schrobenhauser um die Verlegung zweier Lichtschalter streiten, damit diese anständig bedient werden konnten. Mit solchen Kleinigkeiten musste ich mich tagtäglich rumschlagen.

Ich habe mich während der Bauphase wegen der Firma Schrobenhauser grün und blau geärgert, aber der Höhepunkt sollte erst noch kommen: In einem Brief bekam ich mitgeteilt, dass ein vermutlich von mir Beauftragter in meiner Wohnung die Küche vermessen habe, dass das Betreten von Wohnungen von Unbefugten verboten sei und somit die Gewährleistung für entstandene Schäden am Parkett abgelehnt würde. Ich hatte am genannten Termin jedoch niemanden mit der Vermessung der Küche beauftragt, die Wohnung stand also offen und irgendjemand hat sie angeblich betreten und was abgemessen. Ich als Kunde wurde also verantwortlich dafür gemacht, dass während der Bauphase die Baustelle bzw. Wohnung nicht ausreichend gesichert war, so dass sie von irgendjemandem betreten werden konnte. Ich war sprachlos.

Eines habe ich während der Bauphase gelernt: Mit einem Bauträger oder einem Handwerker spricht man nicht sondern man faxt. Man braucht alles schriftlich, denn an mündliche Absprachen oder Versprechen erinnert sich später keiner mehr.

Persönlicher Tipp: Während der Bauphase sollte man sämtliche Anfragen und Vereinbarungen schriftlich festhalten und am Besten faxen, da man für ein Fax eine Zustellbestätigung in Form eines Sendeberichtes bekommt. Auf mündliche Versprechungen von Bauträger oder Handwerkern sollte man nicht setzen.

Während der einjährigen Bauphase wurde ich so oft von der Firma Schrobenhauser enttäuscht, dass ich nur noch das Ende bzw. die Wohnungsübergabe herbeisehnte.


Wohnungsübergabe

Als ich nach der einjährigen Bauphase endlich einziehen konnte, war ich mit den Nerven ziemlich am Ende und war zunächst froh, alles hinter mir zu haben. Leider war dem nicht so, denn bei der Übergabe, zu der ich zum Glück einen Gutachter mitgenommen hatte, kam ein 6-seitiges Mängelprotokoll heraus, das in den kommenden Monaten erst noch abgearbeitet werden musste; um die zahlreichen Handwerker in Empfang zu nehmen brauchte ich zahlreiche Urlaubstage.

Für die Wohnungsübergabe war bei mir ein Zeitraum von 2 Stunden vorgesehen. Diese Zeit reichte nicht aus, um sämtliche Details der Wohnung zu inspizieren. Eine Delle an einem Heizkörper übersah ich der kurzen Zeit ebenso wie einige Mängel bei den Malerarbeiten. Solche Dinge erkennt man oft erst bei ganz genauer Begutachtung und anderen Lichtbedingungen. Unsaubere Arbeiten im Bereich der Heizungsventile entdeckte ich erst viel später.

Bei der Wohnungsübergabe ist man zunächst voller Freude und natürlich auch geblendet von einer nagelneuen Wohnung; da fällt es schwer, sich auf jedes Detail zu konzentrieren. Wenn ich heute nochmals eine Wohnung abnehmen müsste, würde ich mir 6-8 Stunden Zeit lassen, um wirklich JEDES Detail genau anzuschauen: den Anstrich jeder einzelnen Wand genau beleuchten und prüfen, jede Steckdose checken, jede Fuge abchecken, auf Spiel und Ritzen bei Badewanne, Waschbecken und sonstigen Armaturen achten u.s.w.

Persönlicher Tipp: Für die Abnahme sollte man sich sehr viel Zeit nehmen und wirklich jedes Detail begutachten. In 2 Stunden würde ich niemals mehr eine Wohnung abnehmen.

Vom Projektleiter gab es noch eine Flasche Champagner als Einzugsgeschenk. Auch wenn ich mir die Mühe gemacht habe, 6 Seiten an Mängeln ins Abnahmeprotokoll aufzunehmen, ich habe hinterher sehr bereut, dass ich nicht mehr ins Detail gegangen bin sondern mich vom kurzen Zeitfenster des Projektleiters habe unter Druck setzen lassen. Eine Wohnungsabnahme ist wirklich ein großartiges Ereignis. Für den Käufer ist es ein Highlight im Leben, so dass man vor Freude zu leicht vergisst, dass man einen Gegenstand im Wert von mehreren Hunderttausend Euro abnimmt. Man muss also wirklich seine Freude so sehr in Grenzen halten, dass man die Ruhe und Konzentration hat, nach Mängeln zu suchen und diese festzuhalten.

So habe ich es zum Beispiel versäumt, bei der Wohnungsübergabe die Holztüre eines Gartenhäuschens zu prüfen. Auch habe ich es später bitter bereut, dass ich bei der Wohnungsübergabe nicht die Klappen der Heizungsverteiler geöffnet und die Ventile überprüft habe.


5-jährige Gewährleistungsphase

Beim Kauf einer Wohnung hat man 5 Jahre Garantie für Baumängel, und diese musste ich (leider) auch oft nutzen. Zig Briefe und Faxe musste ich während dieser Phase mit meinem Bauträger Schrobenhauser führen. Oftmals wurde selbst bei eindeutigen Mängeln nur aufgrund von Mahnungen oder durch Drohung mit einem Rechtsanwalt reagiert. Die Enttäuschung über den Kundenumgang der Firma Schrobenhauser war während der Bauphase groß und wurde während der 5-jährigen Garantiezeit enorm groß.

Ich habe eingangs erwähnt, dass die einjährige Bauphase der Wohnung das stressigste Jahr meines Lebens war. Eigentlich sollte mit der Wohnungsübergabe alles vorbei sein, so hoffte ich. Aber alleine die Abarbeitung der Mängel, die im 6-seitigen Übergabeprotokoll festgehalten wurden, hat mich noch viele weitere Monate beschäftigt. Im Prinzip hätte man sämtliche Mängel an einem oder an zwei Tagen in einer Komplettaktion beheben können. Stattdessen machten jedoch unterschiedliche Handwerker, von denen ich zum Teil noch nie was zuvor gehört hatte, mit mir individuelle Termine aus. Zum Teil wurden bei einer Mängelbeseitigung durch einen Handwerker wieder andere Mängel verursacht, die später beseitigt werden mussten. Ein großer Teil meines Jahresurlaubes ging für diese zahlreichen Mängelbeseitigungstermine drauf.

Und während ich mich noch Monate nach der Wohnungsübergabe mit der Mängelbeseitigung herumschlug trumpfte auf einmal die Firma Schrobenhauser völlig überraschenderweise mit einer Sonderwunschabrechnung auf. Wegen eines Betrages von ca. 200 Euro entstand ein aufwändiger, monatelang sich hinziehender Schriftwechsel, schließlich zog die Firma Schrobenhauser die Forderung wieder zurück.

Während der 5-jährigen Gewährleistungsphase traten so viele Mängel auf, dass ich fast durchgehend irgendwelche Punkte in Bearbeitung hatte. Oftmals war es so, dass zwischen Mängelfeststellung und vollständiger Beseitigung Monate vergingen, dass mehrere Erinnerungen geschrieben werden mussten und viel diskutiert wurde, ehe endlich was passierte. Manchmal half nur die Drohung mit dem Anwalt, einmal wurden meine Briefe so lange ignoriert, bis ich tatsächlich einen Anwalt einschalten musste. Einmal erhielt ich sogar als Antwort, dass ein kleines Problem nach einem 9 Monate dauernden ausführlichen Schriftverkehr "für zu Tode geritten" gehalten und keine weitere Stellungsnahme erfolgen würde.

Ein Beispiel, wie aufwändig eine Mangelbehebung sein kann, sei erwähnt: An einem Lüfter trat bei stürmischem Regen immer Wasser ins Zimmer ein, das an der Innenwand herunterlief. Die eigentliche Mängelbeseitigung war im Prinzip ganz einfach: Die Verschalung des Lüfters wurde an de Hausaußenwand mit Silikon abgedichtet, danach trat nie mehr Wasser ein. Als es jedoch darum ging, den Wasserschaden an der Innenwand zu beheben, verweigerte dies die Firma Schrobenhauser mit der Begründung, dass kein Mangel vorlag, sondern dass der Grund für den Wasserschaden eine Nichtbenutzung des Lüfters war. Es folgte noch ein Schreiben, und noch ein Schreiben, und schließlich betonte Schrobenhauser noch einmal, dass der Wasserschaden kein Gewährleistungsfall war, aber auf Kulanz wurden 100 Euro für die notwendigen Malerarbeiten überwiesen. Druch den Lüfter trat nach der Abdichtung außen in den Folgejahren nie mehr Wasser ein, aber ein Baumangel war die fehlende Abdichtung laut Schrobenhauser nicht.

Stellt sich abschließend die Frage, ob sich die Meldung der zahlreichen Mängel während der Gewährleistungsphase gelohnt hat. Die Antwort ist ein klares JA. Auch wenn ich zum Teil zahlreiche Briefe schreiben musste, bis so manchner Mangel endlich behoben wurde, aber viele Mängel wurden letztendlich doch behoben. So schließt sich die Türe meines Gartenhäuschens jetzt wie geschmiert; während bei so manchem Nachbar an der Terrassenkante bis zu 20cm von den Platten entfernt kein Gras wächst, habe ich dank der Nachbesserung am Terrassensockel Rasen bis zur Plattenkante; Fliesen bzw. Steinplatten, die beim Betreten knarrten, wurden ersetzt; Fugen wurden abgedichtet u.s.w.

Persönlicher Tipp: Mängel, die man während der 5-jährigen Gewährleistungsphase entdeckt, sollte man unbedingt, falls erforderlich mehrmals, reklamieren. Nimmt man sie einfach hin, verzichtet man auf sein gutes Recht auf Mängelbeseitigung und ärgert sich unter Umständen ein Leben lang darüber.

Leider habe ich es auch nicht geschafft, sämtliche Mängel beseitigen zu lassen. So höre ich heute immer noch ein laut knarrendes Geräusch im Schlafzimmer, wenn in der Nachbarwohnung der Wasserhahn aufgedreht wird. Laut Schrobenhauser verläuft die Wasserleitung aber nicht unmittelbar an der Wohnungstrennwand und scheidet somit als Schallquelle aus. Eine weitere Reklamation wurde mit einem Verweis auf die Baubeschreibung und die Bedienungsanleitung abgelehnt. Da ich in den entsprechenden Dokumenten keine entsprechenden Hinweise finden konnte habe ich meinen Projektleiter mit der Falschaussage konfrontiert und um Stellungsnahme gebeten. Antwort: Wieder ein Verweis auf Unterlagen, die es überhaupt nicht gibt.


Fazit

Von der Firma Schrobenhauser als Bauträger meiner Wohnung bin ich sehr enttäuscht. König Kunde war ich nur während der Kaufsphase. Die Bauphase und die sich anschließende 5-jährige Mängelbeseitigungs- und Gewährleistungsphase war nervenaufreibend und ärgerlich. Ich frage mich heute noch, weshalb die Firma Schrobenhauser wegen Kleinigkeiten lieber eine Unzahl von Briefen schrieb als sie einfach zu beheben, warum sie sich wegen zum Teil offensichtlicher, eindeutiger Baumängeln mehrmals bitten ließ ehe sie behoben wurden, und warum ich sogar einen Anwalt einschalten musste, um schriftlich gemachte Zusagen einzulösen.

Ich hätte für meine Wohnung lieber etwas mehr bezahlt, wenn ich dafür einen guten Service, hilfsbereite Ansprechpartner und eine gute Betreuung erhalten hätte. So bleibt eine große Enttäuschung im Nachhinein. Von meinem Autoverkäufer fühle ich mich besser behandelt und betreut; aber der will ja schließlich, dass ich nach einigen Jahren wieder komme!

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